Samstag, 09.April 2016

Treffen des Theaterprojekts vom 05.04.

Diesmal mit einer riesigen Fotostrecke


Es bleibt natürlich nicht aus, dass organisatorische Dinge besprochen werden müssen. Und so begann auch diese Stunde zunächst einmal mit der Besprechung von wichtigen Dingen.

Anschließend kamen alle mächtig ins Schwitzen, als die Aufwärmübungen begannen. Anhand der Fotos kann man sehen, dass körperliche Betätigung durchaus mit Spaß und einem Lächeln im Gesicht einhergehen kann.

Um die Gruppendynamik weiter zu stärken und den Kontakt der Teilnehmer zu intensivieren, gab es danach eine besondere Aufgabe. Zunächst sollte man sich in Zweierpaaren zusammenfinden. Anschließend schloss einer der beiden die Augen und wurde von dem Partner im Raum herumgeführt. Mit den Händen wurde ertastet, mal musste alles schnell geschehen, dann wieder ganz langsam. Danach gab es natürlich einen Wechsel, sodass jeder einmal der Führende und der Nicht-Sehende war.

Nach und nach konnten sich alle sehr gut auf diese Aufgabe einlassen und es war interessant zu sehen, wie Vertrauen untereinander aufgebaut wurde.

Um die Aufgabe noch etwas kniffliger zu machen, mussten die Teilnehmer danach allesamt die Augen schließen und sich blind durch den Raum tasten.

Alle nahmen Rücksicht aufeinander und so kam es auch zu keinen ernsthaften Zusammenstößen.

Die Krönung des Ganzen war das Zusammenfinden der Teilnehmer in einem Kreis. Dies geschah natürlich auch mit verschlossenen Augen.

Die Aufgabe wurde gemeistert und alle freuten sich, als die Augen geöffnet wurden, dass sie dies zusammen geschafft hatten.

So im Kreis versammelt wartete die Theaterpädagogin Dorothea mit einer mysteriösen Kiste auf. In dieser befanden sich Papierschnipsel.

Aufgabe war es nun, dass die syrischen Teilnehmer ihr Heimatland Syrien mit den Papierschnipseln legen. Die deutschen Teilnehmer taten dasselbe mit Deutschland.

Es war sehr schön mit anzusehen, wie alle mit vollem Eifer und Elan dabei waren. Obwohl es eine große Gruppe war, wurde die Aufgabe sehr schnell gelöst. Es war sehr interessant zu sehen, wie präzise die Teilnehmer ihr Heimatland auslegen konnten.

Die Fotos zeigen einen kleinen Ausschnitt davon, was für ein schönes Kunstwerk geschaffen wurde.

Anschließend stellten sich die Syrer an die Stelle, wo sie lebten, bevor sie nach Deutschland kamen.

Von Aleppo über Homs bis Damaskus war alles dabei. In 10 Minuten erarbeiteten die Teilnehmer dann kleine Szenen, in denen sie die Besonderheit ihrer Heimatstadt beschrieben. Zunächst mit Hilfe der arabischen Sprache, danach, ohne Sprache, nur ihren eigenen Körper sprechen lassend.

Wunderschöne und interessante Geschichten kamen dabei heraus. (Wir werden an dieser Stelle aber nicht zu viel verraten 😉 )

Die Gruppe der deutschen Teilnehmer hatte sich das Saarland vorgenommen. Der Schwenker wurde mit vollem Körpereinsatz vorgestellt und auch das ¨Schaffe, schaffe, Häusle bauen¨ fand seinen Platz.

Es macht uns jede Woche Freude, mit euch allen zusammen das Stück zu erarbeiten und weiterzuentwickeln 🙂

Wir freuen uns auch sehr darüber, 2 weitere deutsche und 1 syrischen Teilnehmer in der Gruppe begrüßen zu dürfen!

Ab sofort wird es zwei Treffen in der Woche geben. So ist gewährleistet, dass das Theaterstück mit allen Teilnehmern zusammen erarbeitet werden kann und gleichzeitig noch genügend Zeit bleibt, die erarbeiteten Szenen zu proben.

Die festen Termine sind nun:

Dienstag, 19-21 Uhr (Aventura Erlebnisgaststätte, Rubenheim)

Sonntags, ab 16 Uhr (Bürgerhaus, Herbitzheim)

Bis Sonntag!

Dorothea&Doro

 

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