Mittwoch, 11.Mai 2016

Großer Bahnhof am Tag der offenen Tür

Café International heißt der neue Treffpunkt, den die Flüchtlingshilfe Gersheim e.V. nun eröffnet hat.
Es befindet sich im Herbitzheimer Bürgerhaus in unmittelbarer Nachbarschaft der Kleiderkammer in der alten Schule.




Viele waren gekommen: Einheimische, Gäste aus nah und fern sowie Flüchtlinge und Asylbewerber.



Die Neubürger hatten leckere Gerichte aus ihrer Heimat mitgebracht.

 


Dazu gehörten Yabraq, gefüllte Weinblätter mit Hackfleisch, libanesischer Kürbis, genannt Kebbe oder Tunesischer Harissa-Kuchen.
Aber auch Auberginen mit Reis standen auf dem Buffet zum Zugreifen bereit.

Das Buffet wurde durch süß und deftig Gebackenes von unseren einheimischen Helfern ergänzt.

 

Der in der Bürgerhaushalle aufgebaute Spieleparcours fand bei Groß und Klein regen Zuspruch.



Für die ganz Kleinen gab es eine geräumige Krabbel- Spielecke.



 

Im Vorraum sorgte das St. Ingberter Musikprojekt um Jörg Baumann für gute Laune.

Auch nutzten einige die Gelegenheit, sich die Kleiderkammer anzuschauen.


Bis auf weiteres wird das Café einmal wöchentlich ab 18 Uhr geöffnet sein.

Die Planung der Dienste, bei denen immer Helfer der Flüchtlingshilfe gemeinsam mit Flüchtlingen und Asylbewerbern den Service übernehmen, obliegt dem Kassierer Dieter Hoff.

Auch das Integrative Theaterprojekt ¨Die ungehörten Stimmen¨ hat im Bürgerhaus eine neue Heimat gefunden.

Darüber hinaus werden die Räumlichkeiten für Deutschkurse genutzt.

Der Vorsitzende Heinz-Leo Laturell freut sich, dass mit der Eröffnung eine Begegnungsstätte geschaffen werden konnte. “Das Café International ist ein lockerer Treff zum Kennenlernen, Erzählen und Spielen“ brachte er es auf den Punkt.


Eine Spende in Höhe von 205 Euro hatte Annemarie Börtzler von Haus Sonne mitgebracht.

Diese sind beim Flohmarkt im Rahmen des Haus Sonne Adventsbasars zusammen gekommen.

Frau Börtzler veranstaltet den Flohmarkt seit über 15 Jahren und hat mit den Erlösen schon viele soziale Projekte unterstützt, wie ein Kinderheim in Sri Lanka, die Tsunami-Hilfe für Thailand oder eine Schule in Georgien.

Bürgermeister Alexander Rubeck unterstrich die Bedeutung der ehrenamtlichen Helfer, die mit ihrem Engagement Großes leisten.

Derzeit zählt der vor wenigen Monaten gegründete Verein rund 45 Mitglieder.

Insgesamt etwa 60 Helfer kümmern sich ehrenamtlich um die etwa 120 Flüchtlinge, die derzeit in unserer Gemeinde Zuflucht gefunden haben.

Es handelt sich dabei hauptsächlich um syrische Araber, Kurden aus Syrien und dem Irak sowie Eritreer.



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